Aktuelles - Museumsfreunde Linn

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Mitgliederversammlung 2025

Am 29. März 2025 fand die jährliche Mitgliederversammlung in der Museumsscheune statt. Dies startete um 17 Uhr nach wirklich sehr interessanten Führungen im Deutschen Textilmuseum, dem archäologischen Museum und der Burg Linn. Auf dieser Versammlung haben die Mitglieder dem Vorschlag des neuen Vereinsnamen Freunde der Linner Museen e. V. zugestimmt. Die Satzungsänderungen, die zum größten Teil redaktioneller Natur waren und den heutigen Anforderungen angepasst wurde, wurde auch zugestimmt. Eine Beitragsordnung und die Erhöhung der Beiträge ab dem nächsten Jahr fanden die Zustimmung der Mitglieder. Bei den Neuwahlen ergab sich eine Änderung. Herr Dr. Ralf Podleschny wurde zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Herr Günther Busch steht dem Verein weiterhin als 2. Vorsitzender zur Verfügung. Doris Heisterbach wurde zur Kassierin wiedergewählt. Die bisherigen Beisitzer Daria Stahl, Sylvia Weißenborn, Stefan Michaeli und Thorsten Petzel erhalten ab sofort Unterstützung von Dorothee Sprothen. In dieser Besetzung beschäftigen wir uns nun mit den Aktivitäten in diesem Jahr und starten die Planung für das Jahr 2026, in dem der Verein sein 50-jähriges Bestehen feiern kann.

Neuer Termin für den Grabungsabend:
27.03.2025











Besuchen Sie uns auf dem Linner Weihnachtsmarkt im Foyer des
Deutschen Textilmuseums
Andreasmarkt 8, 47809 Krefeld
06.12.2024   17-21 Uhr
07.12.2024   14-21 Uhr
08.12.2024   11-20 Uhr





Rekordergebnis beim Bücherbasar April 2024

Im April fand der Büchermarkt des Vereins „Freunde der Museen Burg Linn“ in der Museumsscheune in Krefeld-Linn statt. „Unsere Arbeit hat sich gelohnt“, lässt der Vorsitzende Günther Busch wissen, „Das Ergebnis von Verkäufen, großzügige Spenden für Kaffee und allgemeine Einnahmen in Höhe von 6.900,00 € ist erfreulich und ein Rekordergebnis.“
Bei der Annahme und beim Sortieren von mehr als 15.000 Büchern in 360 Klappkisten hatten über 40 Personen tagelanglang mitgeholfen. Busch dankt allen Buchspendern, allen Einkäufern und besonders an dem gesamten Helferteam. Die Erlöse kommen dem Deutschen Textilmuseum und dem Museum Burg Linn zugute und werden für die Realisierung von Ankäufen oder Restaurierungen in den Linner Museen verwendet.
Life Journale Krefeld


Restauriertes Kaffeehausorchestrion zurück in Linn
 
Ein paar Jahre hat es gedauert, aber nun ist das sogenannte „Lösche-Orchestrion“, das seinen Stammplatz in der Sammlung der Mechanischen Musikinstrumente des Museums Burg Linn hat, endlich wieder spielfähig und zurück im Jagdschloss.
 
Der Zahn der Zeit hatte dem Instrument so zugesetzt, dass es dringend restauriert werden musste. Zunächst aber mussten die Mittel dafür – immerhin mehr als 30.000,- Euro – beschafft werden. Die Corona-Zeit hat das Unternehmen für den Museumsverein und den Linner Nachtwächter nicht gerade erleichtert, aber vor gut einem Jahr waren die Gelder eingesammelt, und die Restaurierung konnte beginnen.
 
Das Lösche Orchestrion ist, wie der Name schon sagt, ein selbstspielendes repräsentatives Instrument, das mit Schlagwerk, Flöten und natürlich Klaviersaiten fast ein ganzes Orchester ersetzt. Es wurde zwischen 1912 und 1914 von der Leipziger Firma Paul Lösche gebaut und war für den Einsatz in öffentlichen Lokalen vorgesehen. Selbstverständlich lässt sich das Instrument auch wie ein normales Klavier bedienen.
 
Für die Restaurierung musste die gesamte Pneumatik überholt werden. Zu den Arbeitsschritten gehörten: das Zerlegen und Reinigen; Erneuern aller Lederdichtungen; neubeziehen sämtlicher Bälge mit Gummituch; neubeledern der Ventile; Prüfen der Pneumatik auf Dichtheit; Reinigen u. Polieren der Metallteile; neu Verdrahten der elektrischen Anlage; teilweises Erneuern der Bleiverrohrung; Nachintonieren und Stimmen der Pfeifen; einregulieren der Pneumatik auf die Klaviermechanik; ausprobieren und einstellen aller pneumatischen Funktionen mit der Testrolle.
 
Auch der Klavierteil wurde komplett überarbeitet: Zerlegen u. Reinigen; Abziehen der Hammerköpfe; Erneuern sämtlicher abgenutzter Filz- u. Lederteile an der Mechanik; regulieren und stimmen auf Kammerton a1=435 Hz; waren die einzelnen Arbeitsschritte.
 
 
Ausgeführt wurden die Arbeiten von Spezialisten aus dem in Rüdesheim ansässigen „Siegfried´s Mechanischem Musikkabinett, GmbH & Co. Museum KG“.
 
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